Über uns

Das Weineum Yeltsberg

Der Name „Yeltsberg“ entstammt einer urkundlichen Erwähnung aus dem Jahre 1265. Einer Zeit der Kelten und Noriker, die hier in „Chirchperch“ (Kirchberg an der Raab) schon eine Siedlung errichteten, da der Ort durch seine erhöhte Lage den Menschen einen gewissen Schutz bot. Der „Yeltsberg“ ist eine Erhebung am Rande von Berndorf, ein Ortsteil südöstlich von Kirchberg – dort, wo wir 2016 das Weineum errichtet haben. Wir, Alexander Sükar und Werner Josef Resch, sind zwei „Quereinsteiger“ im Wein erzeugen. Das, was wir können, haben wir von lieben Winzern der Region und darüber hinaus gelernt, uns aber auch über die Landwirtschaftskammer weitergebildet. Wein machen war schon seit den Römern etwas ganz Besonderes. Es macht zwar viel Arbeit, ist aber für uns ein Ausgleich. In der Natur zu arbeiten und zu sehen, wie sich die Reben und Trauben entwickeln bis hin zur Ernte, die als Belohnung für die viele Arbeit im Jahr gilt, ist etwas ganz Ergreifendes. Wir haben uns für die neuen innovativen, pilzwiderstandsfähigen Rebsorten entschieden. Das sind Züchtungen, die ohne chemischen Pflanzenschutz auskommen und natürlicher als „Bio“ sind.

Die neuen innovativen Rebsorten

Wir haben uns für die neuen innovativen, pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (Piwi) entschieden. Das sind Züchtungen, die ohne chemischen Pflanzenschutz auskommen und natürlicher als „Bio“ sind. Ein Kürzel, das von der Züchtung als Begriff hängen geblieben ist. Jahrelange Kreuzungen von bekannten Sorten mit neuen Klonen haben schließlich eine Reihe neuer, innovativer Rebsorten hervorgebracht. Berühmte Rebenzüchter wie Valentin Blattner, Philippe Borioli, Rolf Steiner, Atanasion Lovisa u.v.a. waren daran maßgeblich beteiligt. Es enstanden ganz neue Geschmacksrichtungen, die Weingenießer nun erst einmal kennenlernen müssen. Man findet aber durchaus Ähnlichkeiten in Geschmack und Duft zu den herkömmlichen Weinen, die wir kennen.

Der Boden ist die Seele der Weinrebe

Auf rund einem Hektar haben wir fünf Rebsorten gepflanzt, die teilweise schon im Ertrag sind. Muscaris, Cabernet Blanc, Souvignier Gris, Bronner und Cabernet Jura heißen unsere Sorten, die wir auf lehmigen Humusböden kultivieren. Dabei achten wir auch besonders, dass dort Artenvielfalt an Gräsern entstehen können, um wieder Nützlinge für die Reben zu erwirken. Eine sanfte Bodenbearbeitung von der Hand mit der Haue gehört da genauso dazu wie händisches Düngen. Wir wollen der Natur das zurückgeben, was man ihr die letzten Jahrzehnte genommen hat. Das wird der Wein uns danken. 

Unsere Weine

Mit unseren ersten Piwi-Weinen, die wir hier im Weineum gekeltert haben, konnten wir bereits nationales und internationales Gold erreichen. Das macht uns bescheiden stolz, weil wir nun wissen, dass der Weg stimmt. Jedes Weinjahr ist eine Herausforderung. In der Grünarbeit und im Keller. Die Summe der Weingartenarbeit, Lesezeitpunkt, Maischezeit und Vergärung sind die Faktoren, die den Wein schließlich ausmachen. Da gehören viel Fingerspitzengefühl und Sensibilität dazu. Aber es ist eine schöne Arbeit und die guten Bewertungen sind unser Lohn. Rotwein: Bis unser Cabernet Jura richtig im Ertrag ist, keltern wir unsere Rotweine aus Trauben von Eisenberg im Burgenland, nahe der ungarischen Grenze – eigentlich dem besten Rotwein-Terroir Österreichs. Und der Cabernet Jura ist eine Piwi-Sorte, die einen ebenso starken Charakter und Tiefgründigkeit hat wir Eisenberger Rotweine.

Auszeichnungen

Piwi Auszeichnung

Wir haben beim Österrischischen PIWI-Weinpreis 2020 mit unseren drei neuen Weinen wieder Edelmetall errungen: 2 x Gold und 1 x Silber. Die Freude ist groß! Aber leider sind wir mit allen drei Sorten schon ausverkauft. Die Nachfrage war heuer sehr groß. Schön, dass sich die viele Arbeit gelohnt hat. Sorten: Bronner, Muscaris, Souvignier gris.

Beim internationalen Piwi-Preis, der in Deutschland veranstaltet wird, erreichten wir mit dem Bronner 2018 ganze 84 Punkte und mit Muscaris 89 Punkte. Mit Muscaris 2019 haben wir beim Piwi-Austria-Preis die Goldmedaille erreicht. Mit unserem Schaumwein „Erectus“ gab es Gold in Wieselburg, wo wir auch mit unserem Kronprinz in Eiche Gold erreichten. Landwirschaftsministerin Köstinger gratulierte sehr herzlich.